Behandlung mit der Grabkerze

Rückstandsfreies Imkern mit organischen Säuren
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Jeder Imker beachtet die gültigen Bestimmungen zur Varroabekämpfung und wendet die in seinem Land zugelassenen Behandlungsmittel an.

Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 27. September 2012, 21:28



Für die Nachbehandlung von akut gefährdeten Völkern empfiehlt sich ein Griff zur Grabkerze.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Rudi » 27. September 2012, 22:07

Ein schöner Beitrag, danke!
Wie oft, denkst du, kann man diesen Dort benutzen,
bevor man einen neuen nimmt ?
gruss
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Waldi » 28. September 2012, 08:16

Wie sieht es mit styrapor Beuten aus, kann ich die Gleiche metode anwenden?
;)-

Gruß

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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Immenfreund » 28. September 2012, 10:07

Waldi hat geschrieben:Wie sieht es mit styrapor Beuten aus, kann ich die Gleiche metode anwenden?


wenn du oben mit einer Holzplatte isolierst, sonst wird es direkt über der Kerze zu warm!
Ich verwende eine normale dicke Kerze in schönem Gehäuse; man tut schliesslich alles für seine Bienchen
Mit freundlichen Grüssen

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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Nils » 28. September 2012, 11:12

Wieder mal ein super Beitrag von Dir Simon, Danke!
Eigentlich müsste sowas doch auch mit anderen Verdunstungsbehandlungen z.B. mit Thymol funktionieren - oder?
Über die Folie eine Leerzwarge mit 1-2 Kerzen sollte auch das Thymol besser verdunsten lassen(??)
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 28. September 2012, 12:08

Nils hat geschrieben: mit 1-2 Kerzen sollte auch das Thymol besser verdunsten lassen(??)

Theoretisch kann ich mir das vorstellen, praktisch brauchst du einen Kerzenfabrikanten in der Familie, wenn die Kerze drei Wochen brennen soll. :bigrin: Diese Kerze wäre passend für Thymol: http://www.youtube.com/watch?v=GEjC5hdT ... re=related
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Nils » 28. September 2012, 12:12

Auch wieder wahr *grins*
Aber zur Überbrückung kalter Nächte könnte ich mir das vorstellen...
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 1. Oktober 2012, 20:43

milben.JPG
Hervorragende Verdunstung, gute Wirkung, Volk gerettet. :thumbsup:
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 3. Oktober 2012, 21:39

Die Grabkerzendeckel lassen sich gut für andere Zwecke recyceln: OS Verdampfung mit dem Teelicht.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon imker » 6. Oktober 2012, 21:25

Vielen Dank für den informativen Film, Simon.

Dazu noch eine Frage:
du sagst, bei 1-zargern funktioniert die AS85 mit LD noch bei 5° (Nacht) bis 15° (Tag).
Wir haben hier die nächsten Tage 13-14° am Tag und 4-8° in der Nacht -> dann sollte ich wohl ein Grablicht mit in die Beute stellen?

Kann man eine Aussage darüber machen, um wieviel Grad die Innentemperatur gegenüber der Außentemperatur in etwas erhöht wird?
Muß man möglicherweise differenzieren nach 1 oder 2 Zargern, starkes / schwächeres Volk?
mit Grüßen von Arnold
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 7. Oktober 2012, 11:09

imker hat geschrieben:du sagst, bei 1-zargern funktioniert die AS85 mit LD noch bei 5° (Nacht) bis 15° (Tag).
Die Behandlung von Jungvölkern nach dem Prinzip "Völkervermehrung in 4 Schritten" erfolgt erst im September, dazu reichen auch geringere Temperaturen um die 15°, bei zweiräumigen Völkern gibt es zu dieser Zeit manchmal Schwierigkeiten.
imker hat geschrieben:Wir haben hier die nächsten Tage 13-14° am Tag und 4-8° in der Nacht -> dann sollte ich wohl ein Grablicht mit in die Beute stellen?
Einzargige Völker hatte ich bisher nur wenige mit Kerze behandelt, aber es geht. Steigt die Außentemperatur über 20°C kann dies in Verbindung mit der Grabkerze zu viel sein, die nächsten drei Tage ist aber durchweg Herbst angesagt - unter "normalen" Bedingungen würde die AS nicht wirken, mit der Grabkerze geht noch was.

imker hat geschrieben: Kann man eine Aussage darüber machen, um wieviel Grad die Innentemperatur gegenüber der Außentemperatur in etwas erhöht wird? Muß man möglicherweise differenzieren nach 1 oder 2 Zargern, starkes / schwächeres Volk?
Im gezeigten Volk gab es Außentemperaturen von ca. 14°C, im Verdunstungsraum auf den Oberträgern fast gleichmäßig 21°C, einen Vergleich zu nichtbeheizten Völkern hab ich nicht. Bei einräumigen Völkern mit Grabkerze würde ich den Docht anpassen und auf ca. 20° C einstellen. Bei zweiräumigen Völkern muss die Dochtgröße nicht angepasst werden, Einzarger reagieren deutlich empfindlicher, da die AS Quelle näher an der Brut sitzt und das Beutenvolumen geringer ist. Auf die Volksstärke kann man bei der AS-Dosierung nicht im voraus eingehen, starke Völker blockieren oft die Verdunstung, bei schwachen Völkern geht die Säure schneller "durch".
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon imker » 8. Oktober 2012, 19:50

Hi Simon,

danke für deine ausführliche Antwort.
Wenn ich die Dres. Aumeier und Liebig korrekt verstanden habe, sollte das Verdunstungspapier so an die Temperatur und die Umgebung angepasst sein, dass bei einem Jungvolk in einer Zarge auf 10 Waben etwa 15-20 ml AS85 pro Tag verdunsten. Richtig?
mit Grüßen von Arnold
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 8. Oktober 2012, 20:07

imker hat geschrieben:Hi Simon,

danke für deine ausführliche Antwort.
Wenn ich die Dres. Aumeier und Liebig korrekt verstanden habe, sollte das Verdunstungspapier so an die Temperatur und die Umgebung angepasst sein, dass bei einem Jungvolk in einer Zarge auf 10 Waben etwa 15-20 ml AS85 pro Tag verdunsten. Richtig?

Das ist korrekt, bei der Kerzenmethode geht aber mehr durch, deshalb den Verdunster eher etwas kleiner machen.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 4. November 2012, 12:55

http://www.bienen-beute.de/blog5.php/ve ... uchheizung
Abgefackelter Bienenstand durch Teelichter? Die Paletten lagerten schon länger, standen zuvor die abgebrannten Völker darauf? Warum sind die Paletten und das Gras darum nicht abgebrannt?
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Immenfreund » 15. November 2012, 07:55

Code: Alles auswählen
Zitat aus dem Artikel: "Untergelegte Dachpappe, wie in der Mitte gut zu sehen, hat das schlimmste verhindert."
Zuletzt geändert von Immenfreund am 30. September 2013, 17:53, insgesamt 1-mal geändert.
Mit freundlichen Grüssen

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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 15. November 2012, 14:30

Ist der Stand durch einen Kurzschluss der elektrischen Schwammtuchheizdecke abgefackelt? Im Außenbereich müssen die Anschlüsse mit einem Fraßschutz und einer Sicherung ausgestattet sein.
akku.jpg
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon sam » 15. November 2012, 19:03

www.bienen-beute.de hat geschrieben:Damit das auch die Einfachinmker von (simon) verstehen;
In den trockenen Tagen genügt ein einzelner Funke um einen Flächenbrand auszulösen, so einfach ist das erklärt, auch bei den Einfachimkern.


Gut zu wissen. :mrgreen:
Ab sofort herrscht Rauchverbot in den Bienenstöcken.
Jede einzelne Biene erhält eine dreitägige Sicherheitsunterweisung im Kerzenschein... :rofl:



Gerade aufgefallen:

Vorher:
Bild

Nachher:
Bild

Mit dem Heizdeckchen das Unkraut vernichtet? Billiger und deutlich einfacher gehts mit Einfach-Imkers Kerzenlicht... :thumbsup:
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon sam » 15. November 2012, 19:21

Immenfreund hat geschrieben:
Untergelegte Dachpappe, wie in der Mitte gut zu sehen, hat das schlimmste verhindert.


Das ist absoluter Blödsinn! Dachpappe brennt sehr leicht (das kann jeder mit dem Feuerzeug selbst testen), und verhindert eben gerade nicht "das schlimmste"...
Die unversehrten Paletten und die nagelneuen Beuten passen überhaupt nicht zu der verbrannten Erde ringsrum.
Entweder ist das Bild gestellt oder der beschriebene Zusammenhang mit den Grabkerzen ist nicht gegeben.
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 30. September 2013, 12:34



Die thermische unterstützte Ameisensäurebehandlung - nach wie vor eine zuverlässig wirkende Variante als Notbehandlung bei zu hohem Befall und Temperaturen um die 15°C.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Angie » 1. Oktober 2013, 15:47

Was ist das genau für eine Folie, die Du für die Behandlung vorher auf das Volk legst?
Kann man damit dann auch auf die Fliese zum Schutz vor der heißwerdenden abbrennenden Kerze verzichten?
Simon fehlt. RIP
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Silversurfer » 1. Oktober 2013, 16:17

Hi, das sieht mir nach Armierungsgewebe für Putz aus.
Sollte es im gut sortierten Baumarkt deiner Wahl geben.

Cu
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 1. Oktober 2013, 16:52

Das Armierungsgewebe ist meist aus Glasfaser, im Film wurde ein Untersetzer vergessen. Man muss damit rechnen, dass die Grabkerzen bis nach unten brennen und dann wird es heiß aufm Oberträger. Bevor man eine Großverbraucher Packung Grablichter kauft, sollte man testen wie gut sie brennen.
Joachim hat so ne schicke helle Leuchte.
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon indi » 1. Oktober 2013, 18:12

bitte immer untersetzer verwenden.
mir ist letzten winter eine kerze komplett durchgebrannt, samt Kunststoff.

tip; kerzen von DM markt brennen am besten und sind die absolut günstigsten.
unterseter natürlich nur von OBI :mrgreen:
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Joachim » 1. Oktober 2013, 19:33

Meine "weißen" Kerzen sind vom DM-Markt zum Stückpreis von 0,55€ - brennen wunderbar 48h - aus Sicherheitsgründen habe ich einen alten Kuchenteller unter die Kerze gestellt damit's kein "Rösti" gibt ....
Viele Grüße
Joachim
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Plonsi » 6. Oktober 2013, 16:57

Also meine grabkerzen gehen einfach immer aus (die meisten).
Ich zünde sie an, lasse sie paar Minuten stehen und stelle die dann in die Leerzarge. Hat jemand eine Idee wieso? Habe die Folie nur halb zurückgezogen und darauf die Kerze stehen, kommt da evt kein Sauerstoff nach?
Gruß Stefan
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon indi » 6. Oktober 2013, 18:06

Plonsi hat geschrieben:Also meine grabkerzen gehen einfach immer aus (die meisten).
Ich zünde sie an, lasse sie paar Minuten stehen und stelle die dann in die Leerzarge. Hat jemand eine Idee wieso? Habe die Folie nur halb zurückgezogen und darauf die Kerze stehen, kommt da evt kein Sauerstoff nach?
Gruß Stefan


draht oben, um die kerze gewickelt?
bienen blasen kerze sonst aus.
warum ist um himmels willen Folie drin?
bitte untersetzer nicht vergessen.

so kann der boden einer kerze aussehen:


Bild
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Plonsi » 6. Oktober 2013, 18:23

Untersetzer ist vorhanden klar! Folie ist drin da vorher ohne frankierte gefüttert wurde und nur halb zurückgezogen (habe ich bei paar zum Vergleich weg gemacht).
Draht ist auh drumgewickelt aber vll so viel das nicht mehr genug Luft durchkommt? (Ca 7 Runden mit normalem Gartenstadt ohne Beschichtung)...
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon indi » 6. Oktober 2013, 18:45

hm..
da reichen 1 - 2 Wicklungen.
aber ein imkerkollege hatte mich die tage drauf angesprochen, woher meine kerzen seien.
er hätte bei verschiedenen gekauft und sie würden nicht brennen.
nachdem er jetzt die selbe Bezugsquelle hat ( paar postings zuvor von Joachim und mir erwähnt), brennen auch seine kerzen.
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Simon » 6. Oktober 2013, 19:23

Mir ist mal wieder ein Satz Kerzen ausgegangen, Marke "Hofer", 69ct. Die Bedingungen für die Kerzenflamme sind nicht gerade optimal, der Deckel und die geschlossenen Seiten behindern den Luftaustausch, vermutlich sind dann Details wie die Dochtgröße etc. entscheidend. Ich hatte versuchsweise ein kleines Loch in die Seitenwand geschnitten, dadurch hat die Flamme deutlich mehr Zug, aber Vorsicht, die Flamme schlägt Richtung Öffnung und kann den Kunststoff anbrennen, vermutlich muss man die Belüftungen symmetrisch anbringen.
Die Wirkungssteigerung durch die Wärme und Trockenheit ist gut zu sehen und mit dem Milbenabfall in Verbindung zu bekommen, selbst bei halb abgebrannten Kerzen ist eine deutliche Steigerung des Abfalls zu sehen.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Behandlung mit der Grabkerze

Beitragvon Angie » 29. Oktober 2013, 21:18

Also ich habe nun auch zum ersten Male von Do, 17.10- Di, 22.10. 2013 eine Grabkerzenbehandlung durchgeführt.
Die Kerzen von Edeka haben gut gebrannt. Ich hatte allerdings nicht so ein Gewebe zum Auflegen wie Simon in seinem Film und habe das Problem mit einem Insektenvlies gelöst. Dann kam auch keine Biene in den Verdunsterraum.
Die Milben sind gefallen und ich hoffe in einer Woche bei der Gemülldiagnose Entwarnung zu bekommen.

Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen Tipps im Threat.

Noch eine Frage:

Bei der Sommerbehandlung kann man ja vielleicht den Bodenschieber weglassen, aber doch sicher nicht im Oktober bei einer Grabkerzenbehandlung---oder Simon, lässt Du auch bei der Grabkerze den Bodenschieber weg?
Ich selbst habe ihn für die Behandlung eingeschoben. Die Nächte gingen bei mir runter auf 10°C.
Wie habt ihr anderen es gehalten? Wie waren eure Erfahrungen bei der Gemüllkontrolle 2 Wochen später?
Simon fehlt. RIP
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