Volk eingegangen - was tun mit dem Futter?

Volk eingegangen - was tun mit dem Futter?

Beitragvon MrFrost » 31. Januar 2018, 10:19

Guten Morgen,

mir ist leider eines meiner Völker eingegangen.
Es war leider mein sehr starkes Carnica-Volk in das ich große Hoffnungen gesetzt hatte.
Durch die schwere Erkrankung meiner Frau im Spät-Sommer 2017 konnte ich zugegebener Maßen die Varroabehandlung nur ziemlich verspätet beginnen, aber ein Menschenleben ist nun mal wichtiger als Bienenvölker.
Wie dem auch sei: Zum Zeitpunkt der Oyalsäurebehandlung im Dezember befand sich nur noch ca eine Faust große Wintertraube zwischen den Rähmchen, viel Leben war zu dem Zeitpunkt auch nicht auszumachen.
Fakt ist jedoch, dass ca 30 kg Futter eingelagert wurden. Was mache ich jetzt damit? Samt Wachs ausschmelzen und weg werfen oder kann ich es als Futter für meine verbliebenen 2 Völker verwenden?

Noch eine Bitte zum Abschluss: Verschont mich mit Vorwürfen, dass ich die Varroa-Behandlung der Bienen habe schleifen lassen. Aufgrund derartiger Beschimpfungen habe ich bereits eine Internetgruppe verlassen. Ich bin froh, dass meine Frau noch lebt und hoffe, dass alles wieder in geregelte Bahnen kommt auch wenn Sie noch einen langen Weg vor sich hat.

Glückauf!

Volker
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Re: Volk eingegangen - was tun mit dem Futter?

Beitragvon HaroldBerlin » 31. Januar 2018, 23:12

Hallo Volker,

schön, dass es Deiner Frau anscheinend besser geht und dass Du noch Bienen und noch Freude daran hast.

Wenn Du Dir recht sicher sien kannst, dass es "nur" ein Varroa-Schaden (oder eien FUtterabriss) ist - wenige Biene in der Beut, Auswaschung des Totenfalls ergibt viele Milben, Milbenkot in den Brutzellen - dann ist an den Futterwaben nichts, was gefährlicher als in den beiden anderen Beuten wäre, und Du kannst sie den anderen zuhängen oder im Frühjahr zur Ablegerfütterung nutzen. So mache ich das auch mit überschüssigen Futterbrettern, die ich von verstorbenen Völkern oder ganz kurz vor der ersten Tracht entnehme. Die Ableger freuen sich, lebende Milben sind wohl keine mehr drauf.

Warnzeichen, und dann würde es sich niemals lohnen, wäre steckengebliebene, noch verdeckelte Brut, stinkende und fädenziehende Brutzellen, verkotete Waben oder alles sonst, was auf eine bakterielle Erkrankung der Bienen hinweist.

Da die Beute ja bienenleer ist, kannst Du die Waben ja trotz Kälte in aller Ruhe prüfen und dann entscheiden.
VIel Erfolg!
Noch hier? Wir sind doch alle da: http://dreilichs.de/if/
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