Dadant selber bauen

und weniger einfache Beuten

Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Bergi » 31. Januar 2016, 19:16

Ich glaube der Rähmchenabstand ist normalerweise 35mm...

Welche Rähmchen sollten bei deiner Beute dan reinpassen?!! Dadant Modifiziert, 141*448??

Hab einbischen ein durcheinander mit den Rähmchenmassen!!! Habe angefangen eine Beute nach deinem Plan zu bauen
und jetzt gemerkt, bei uns gibt es diese Rähmchen nicht im Imkerladen, also schon aber nur die fürn BR und nur auf Bestellung! :roll:

Und du hast auch einen Deckel aus Sperrholz, also wie ein Deckbrett, bevor dan der Deckel aus Blech drauf kommt??!
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 31. Januar 2016, 19:56

Der Deckel ist aus Multiplex Birke. Meine Frau bekommt im Baumarkt Prozente... :thumbsup:
Er muss halt eben bleiben. egal was es ist. Ich hab noch eine Holzfaserdämmplatte drauf im Winter.
Dann der Blechdekcel, oder was auch immer, gegen den Regen.

Du möchtest mit Dadant imkern?
Die BR-Rä sind 285x448 (445), die HR-Rä sind 141x448 (445). Außenmaße ohne Ohren.
"Dadant US" ist das wohl oder ist "Dadant US mod."? Bzw. "Dadant US HR".
man findet auch "Dadant nach Ries" oder "Dadant nach Adam".
naja, jedenfalls das in D gebräuchliche Dadantmaß. Jedre Händler, der Dadant-Kisten verkauft, verkafut Dir auch solche Rähmchen.
Wagner, Weber, ... keine Ahnung, noch nie was gekauft. Aber die Innenmaße sind "Standard".
Auch Langstroth passt rein, man macht die Kiste niedriger.
LS full oder LS 2/3, ganz nach Facon.
LS full ist 232x448 (445).
LS 2/3 (HR) ist glaub ich 169x448, weiß ich aber nicht genau.

Der Brutraum wird immer 12 mm höher als das Rähmchenmaß, der HR 9 mm. Wg. dem ASG.
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Bergi » 31. Januar 2016, 21:09

Habe vor 2 jahren mit Magazinen im Schweizermass begonnen, weil es dieses Mass bei uns viel gibt!
Hab jetzt 5 Stück davon, plus 5 Ablegerkästen!
Da die recht Umständlich sind im Handling möchte ich in Zukunft mit richtigen Magazinen weitermachen.

Nach Wikipedia is Dadant Us und Dadant modifiziert nicht das selbe?!!
Egal, auf jedenfall ist Dadant Blatt bei uns in der Schweiz geläufiger...
Ein Berufsimker in der Nähe arbeitet nur mit Dadant Blatt Honigräumen, also
anstatt einen Brutraum nimmt er zwei Honigräume!

Ich frage mich ob ich auch dieses System verwenden sollte...? :hmm: :hmm:

Könnte dein Plänchen auf die Masse des Dadant Blatt anpassen! Frage ist ob es dan noch mit den hier erhältlichen Magazinen kompatibel wären...?

Baust du das ASG auch selber oder kaufst du das mit dem Rahmen komplett?! Ist das den noch 3mm tiefer das du beim BR 12mm nimmst?!

Danke für die Hilfe!!! :thumbsup:
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 1. Februar 2016, 10:36

@Bergi:

Da sind grundsätzliche Missverstände unterwegs. ich hab grad wenig zeit. deshalb schnell. frag nur.

das ASG wird aufgelegt. ohne rahmen. Ich kaufe die zum regulären Preis im Sondermaß ab 20 Stück.

Diese Beuten sind mit Antirutschleiste ausgestattet und beespace oben. Zu den herkömmlichen Dadant-Kästen passt das nicht!

Freilich kannst Du auf Dadant-Blatt umrechnen. Wenn Du willst, kann ich Dir dabei auch helfen.

Ansonsten wär`s auch ne Möglichkeit, wir telefonieren mal.

Grüße aus dem Schwarzwald

vom waldimker
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Bergi » 2. Februar 2016, 21:52

@waldimker

Aha, du legt das ASG direkt auf die Waben, alles klar!

Muss ja eigentlich nicht unbedingt zu anderen Bauarten passen, solange die Rähmchen reinpassen...

Ich die schon mal umgerechnet und Plänchen gemacht, schau mal ob da alles stimmt. :geek:

Grues us em Toggenburg

http://www.directupload.net/file/d/4252/2toz3qdb_jpg.htm

http://www.directupload.net/file/d/4252/v8duacxe_jpg.htm

http://www.directupload.net/file/d/4252/es6qnu78_jpg.htm

http://www.directupload.net/file/d/4252/pk9zuyem_jpg.htm

Bild
Bergi
 
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 2. Februar 2016, 22:51

Hi Bergi,

mach ich gern. Ich komm aber mit diesem "directupload" nicht klar. Wie Du an meinen Handskizzen siehtst, bin ich kein Freund der digitalen Möglichkeiten. Könntest du die über die Gallery direkt in den Thead einstellen? Sonst per email (geb ich dir per PN). Aber im Thread wär ja gut, für alle nachdirdadantblattimker.
Dazu: welche Maße haben die Blätter? Ohrenlänge? wieviel rähmchen soll der kasten fassen?

vg
der waldimker
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Bergi » 3. Februar 2016, 21:11

Okey, kein problem...

Wenn ich herausgefunden hab, wie ichs auf die Gallery lade kann mach ichs...
Momentan nicht so viel Zeit, abr am Wochenende wieder!

Ja wäre besser, auch für Nachmirdadantblattbauer... :thumbsup: Abr dan überarbeite ich es nochmal, bevor ichs definitiv uploade!

Mittelwände Dadant Blatt Honigwaben Breite 412 mm Höhe 130 mm

Ohrenlänge 17.5mm

10 Wabenkasten

Grues
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 3. Februar 2016, 21:34

Ja, mit Mittelwandmaßen kann man da nix anfangen. Rähmchenmaße müssens schon sein.
und der BR?
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Bergi » 6. Februar 2016, 18:10

@ Waldimker!

Wie kann ich meine Bilder über die Gallery in den Thread stellen?! Danke...
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 6. Februar 2016, 18:42

rechts oben, unter der Suche, findest Du "gallery" - draufklicken.
dann suchst du ein "album" aus: also in diesem Fall "Bienenwohnungen". - draufklicken
dann klickst du auf "upload image", das steht dann unter der Überschrift "Bienenwohnungen"
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Bergi » 7. Februar 2016, 19:56

Okey, habs gefunden und endlich Zeit gehabt!

Ich hoffe die Masse stimmen so für Dadant Blatt... ? :)

Den Beespace hab ich beim Honigraum auch 12mm genommen, das könnte vielleicht noch hilfreich sein...
Und ich hab bei der Breite noch 10mm dazugerechnet, dann hab ich noch einbisschen mehr Platz für die Rähmchen!


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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 8. Februar 2016, 08:48

Hi Bergi, bevor hier die ganze Mannschaft anstürmt und nach Frühstück schreit, mal schnell ein Feedback:

Die Innenbreite der Beute ist immer noch knapp. Willst Du noch ein Schied drinlassen und trotzzdem alle zehn Rä drin haben.... zudem kommt noch das propolis und wabenungleichmäßigkeiten usf.
Die weltweite Standardzarge für Langstroth und Dadant Jumbo (10er Dadant) hat innen die Weite 375 mm.
Die 9er-Beute mit 22 mm Wandstärke mach ich mit 346 mm. (+35 = 381). Mit 20 mm wären dann theoretische 385 mm vorhanden (mit Schied sicher gut).
Die 10-er Liebigbeute hat 380 mm innen.
Orientiere dich dadran oder an den Maßen einer vorhandenen DD Blatt.
360 mm langt grad für 9 Rähmchen + Schied in realiter. Das würde freilich auch genügen, aber... du willst ja 10.

Hast Du für die Rähmchenauflage eine hartholzleiste eingeplant (Vorsicht: macht Arbeit)? Besser 10x10.

Ich hab für die DD Blatt Höhen von 300 und 159 mm im Rähmchenangebot gefunden. Die Abweichung...schweizer Spezial? oder deutsch-spezial... musst du wissen.

Was ich da "beespace" genannt habe müsste eigentlich korrekt "Abstand zwischen Oberträger und darüberliegendem Unterträger heißen (im folgenden AzOuU ;) )". Der BEESPACE liegt meines Wissens irgendwo zwischen 6 und 10 mm. Konzentrierter zwischen 7 und 9 mm.
Bei eingelegtem ASG bekommt man bei AzOuU von 12 mm auf ca. 8-9 mm real wirksamem Abstand.
Den HR demgemäß mit 9 mm AzOuU zu fertigen ist besser als 12, weil Du sonst ordentliche Verbauungen bekommst. Zudem wird die Zarge ein winzig bisschen schwerer....

Bei der Innenlänge hast du 9 mm Abstand zw. Seitenträger und Wand angegeben. Das ist sicherlich in Ordnung. Die Standard-LS hat 17/2 mm, also 8,5 mm. Bei mir sind es - maschinenbedingt - sogar nur 7,5 mm (ich krieg die Rähmchenohren nicht länger hin). Das will ich aber niemandem empfehlen auch wenn cih noch nie Probleme hatte.
Die meisten käuflichen Beuten haben das metrische Maß von 10 mm zw. Rä und Stirnwand.
Für die Bienen ist 9 ok. Die Rähmchen sind aber schon sehr hoch...

Was nimmt der Eidgenosse für Rähmchen: Mit Abstandshlater oder mit HOffmann?

Vielleicht überarbeitest Du die Pläne nochmal und stellst sie nochmal ein?

vg

waldimker
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Bergi » 8. Februar 2016, 21:13

Danke für das ausführliche Feedback!!! :thumbsup:

Werde die Pläne nochmals überarbeiten und dan hochladen...

Ich dachte, dass ich den `AzOuU` beim HR auch 12mm mache, damit ich diese Zargen auch als Brutraum verwenden könnte...
Aber wenn du meinst das es dan zu viel Verbauungen gib lass ich das!

Weiss nicht ob ich überhaupt 10er Zargen haben möchte, würden 9er auch reichen...??? :hmm:
Was für Bienen haltest den du?! Carnika nehm ich an... Hab ich im Moment auch, aber möchte dieses Jahr Mellifera ausprobieren,
die haben ja nicht so ein grossen Brutnest!?

Ich mach 10er, dan haben sie sicher genug Platz, irgendwo muss man sich entscheiden!
Ich mach 385mm Breite Innen...

Ich dachte ich nehm als Auflagefläche eine Aluschiene beim Brutraum und wenn ich dazukomme, beim Honigraum Hartholzrechen!
Bei der Aussparrung für die Rähmchenohren mit Aluschiene brauch ich ja mehr als 10mm Höhe, damit die Rähmchenhöhe mit der unteren Seitenwand plan ist...
Darum hab ich 10*15 eingezeichnet...
Beim Hartholzrechen hast du ca 10 *25 gemacht oder?!

Ja ich weiss, hab im Imkergeschäft je ein Rähmchen gekauft, und die abgemessen, HR war 162 und BR 301??! Egal, ich nehm die normal Höhe 160 und 300!!!

Der Eidgenosse weiss es noch nicht... :D :D
Hab mir überlegt, ob ich die auch noch selber machen könnte, je nach dem wieviel Zeit ich in der Schreinerwerkstatt bekomme...

Grues
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 8. Februar 2016, 21:59

Hi Bergi,

eine 9er-Beute würde auch genügen. Wenn Du sehr starke Völker für die Frühtracht einwintern möchtest, kannst du immer mit HR drauf einwintern. Der kommt nach dem Auswintern dann unter die BR-Zarge zum leertragen/umtragen.
Das ist aber nur richtig interessant, wenn Du in einem Frühtrachtgebiet imkerst.
Ich hab meine Ableger auf 6 Dadant oder Langstrothwaben und es sieht alles ganz gut aus bis jetzt.
Die 9er hat den Vorteil, dass wenn man außen 390 mm breit macht, davon 4 auf eine Europalette passen. Das war mein Beweggrund. S. Thread "Europalettenimkerei".

Rähmchen machen viel Arbeit.

wg. verbauen: ich werd diesjahr z.t. zwei Bruträume aufeinander setzen, ich will Simons Variante zur Bauerneuerung ausprobierne und teure MW sparen. Da probier ich die 12 mm also mal aus... Wird zuviel sein, orakel ich mal.

Hartholzrechne hatte ich bislang immer 10x27, aber 25 reichen wahrscheilnich grad sog ut.

die Aluschiene sollte STEHEN, nicht liegen. Schau die dir Fotos nochmal an und die Skizze dazu.

Meine Biene? Weiß ich nicht. Ein Teil Carnica/Landbiene und ein Teil "Buckfast". Auf jeden Fall braucht man in der Saison nicht mehr als 6 Dadant-Rähmchen im Brutraum. Das hab ich so von einem sehr erfolgreichen Berufsimker.

viel Spaß beim Bauen! (wieviele Beuten machst Du denn? habe festgestellt, wenn man die 20 auf einmal überschreitet, artets richtig in Arbeit aus)
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Bergi » 9. Februar 2016, 22:02

Gugus...

Habs nochmal bearbeitet...

Glaube bei mir istt nicht wirklich ein Frühtrachtgebiet, siehe Bild!
Aber das mit der Palette hat mich überzeugt, ausserdem brach ich dan auch einbisschen weniger Holz usw!
Ich mach auch 9er Kästen... :D

Werde wahrscheinlich bei einpaar Honigzargen mal 3mm höher machen und das mal ausprobieren!

Ja die Aluschiene sollte stehen nicht liegen, das ist mir klar... Ich mache aber 10*15 Aussparrung an der Stirnwänden, damit die Aluschiene die 5mm über die Aussparung vorsteht oder vieleicht nur 3mm...

Hab jetzt mal eine Holzliste gemacht für 6 Stück ca. 8,5 m2, Weymouth-Föhre bekomm ich bei einer Sägerei in der Nähe, gehobelt und zugeschnitten auf ca 2.2m!

Fehlen noch Boden, Deckel und Futtergeschirr... :?


ß)




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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 10. Februar 2016, 08:30

hey bergi,
so müsst das werden.
ich hätt wahrscheinlich 535 mm Länge gewählt, aber aus unerheblichen Gründen, reine Geschmacksache wg. der Zahlen.

Die Aluschiene sollte nicht einfach aufgeschraubt werden, sondern die sollte nochmal eigens eine Aussparung im Holz haben. die Fläche der Schiene, die in den Innenraum zeigt, muss bündig mit der Stirnwand sein. Sonst hast du nachher alle Mühe, Rähmchen zu zieen und wieder einzusetzen. schau dir nochmal das detail auf meiner skizze an.
ich hab schienen, ich glaub so 3x30 genommen. oder warens 2x30? so was in der richtung. 2x25 reichen auch noch. Es gibt auch spezielle Schienen, die werden aber anders eingebaut, die hab ich noch nie gehabt. Ich glaub "ami-schienen".

beim zusammenbau sind wichtige maße die Innenlänge und die Länge, wo die Rähmchenohren reingehen, damit genug Luft für die Rähmchenhren ist. Hab auch schonmal welche zu eng gemacht.... nacharbeit ist immer ärgerlich.

Achte auf die Holzfeuchte! Fast jedem Selbstbauer sind die Zargen in der Höhe schon zusammengeschnurrt als die Zargen in der Sonne nachtrockneten.

viel Spaß beim Bauen und natürlich viel Erfolg mit den Bienen!

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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 13. Februar 2016, 16:18

@bergi:
zum Bodne wollte ich noch was sagen.
Ich hab bei 9er-DD einen 100 mm hohen Hochboden. Optional eine Bausperre ca. 30 mm unter den Rähmchen. Dann ufert das mit dem Wildbau nicht aus. Zu genauen Maßen kann ich nix sagen, aber es müsste so ziemlich hinhauen wie genannt.
Der hohe Boden ist insbesondere beim Wandern hilfreich, damit alle Bienen im Kasten unterkommen nach Flugschluss.
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Bergi » 25. Februar 2016, 20:41

Heyhey!

Nägste Woche kann ich das Holz für die Beuten abholen! :D
Habe die Bretter einpaar cm grosser zusägen lassen, falls sie wirklich dan nochmal eingehen...

Werde dan beim bauen einpaar Fotos machen und hochladen.

Bin mir noch nicht sicher ob ich ein Deckbrett und Futterzarge, oder nur eine Futterzarge mache, die ich dan immer drauflasse??! :hmm:
Wie macht ihr das?

Wieso, haben im Sommer nicht alle Bienen in der Beute Platz, damit du einen hohen Boden nimst? Wandert man ohne Honigraum? :hmm:

Danke, wird Spass machen wenn die ersten Bienen aus den Beuten fliegen!
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 25. Februar 2016, 21:05

die flugbienen hängen gern ein wenig ab...
sie mögens wohl etwas kühler als die stockbienen und bleiben deswegen gern unter dem brutnest - oder halt in kühleren arealen. bei engen beuten bilden die bienen dann in warmen nächten bärte vor den kästen. und wenn man dann grad kommt und die bienen gern einsperren würde. naja, mit rauch sollte das meiste gehen, denke ich?
zudem möchte ich im hohen boden füttern, statt leerzarge oder futterzarge (von denen ich schon bald 60 Stück gebaut habe, die aber doch sehr aufwändig sind).
ein HR wird in der Regel schon drauf sein beim wandern, vielleicht auch zwei, je nach volk. wenn da aber nix drin ist, sind auch nicht viel bienen drin.
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon HaroldBerlin » 9. März 2016, 10:24

Eine schöne Arbeit - rundum.

Dann drücke ich mal die Daumen, dass der Junior seine Begeisterung beibehält...
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon beeo » 9. März 2016, 11:33

Bergi hat geschrieben:Bin mir noch nicht sicher ob ich ein Deckbrett und Futterzarge, oder nur eine Futterzarge mache, die ich dan immer drauflasse??! :hmm:
Wie macht ihr das?

Ich füttere mittels Kunststoffwanne in HR-Zarge. Diese Zarge brauche ich auch für die Behandlung.

Vereinskollege hatte dieses Jahr ein großes Malheur mit dem Futtergeschirr. Der trockene warme Sommer hat das Holz der Futterzarge so ausgemergelt, dass das Teil undicht wurde. Der ganze Sirup ist ihm also durch die komplette Beute gelaufen...
Bis er es gemerkt hat gabs natürlich Räuberei vom Feinsten.
Kuck mal, ein neues Forum :-) Infos: http://einfachimkern.de/viewtopic.php?f=28&t=2729
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 9. März 2016, 11:40

futterzargen sind nicht ohne. machen eine heidenarbeit und dann die dichigkeit... ja.
leerzarge brauch ich nciht für die behandlung. deshalb möchte ich diesjahr vermehrt von unten füttern.
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Simon » 9. März 2016, 17:07

Die Fütterung von unten ist eine gute Option, wenn es von oben nicht geht, aber nur dann.
Die Wintereinfütterung von unten oder ähnlich Fluglochfütterung birgt erhebliche Räubereigefahr besonders wenn alle Völker eines Standes so gefüttert werden. Um größere Mengen einzufüttern braucht man eine Leerzarge aufm Boden, das geht wenn einzelne Völker Richtung Herbst das Futter über Kopf nicht finden, eine durchhängende Traube saugt sich zuverlässiger ins Tröglein. Im Spätsommer muss man mit dicht gedrängten Bienen im Boden rechnen, nicht jedesmal machen sie nett eine Gasse fürs Gefäß.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 9. März 2016, 18:07

Die Imkereibetriebe Westerhoff füttern jedes jahr 3000 Völker so ein.
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon Simon » 9. März 2016, 18:15

Dann wirst du es 3000fach ausprobieren müssen um meine Bedenken einer fluglochnahen Fütterung zu zerstreuen.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Dadant selber bauen

Beitragvon waldimker » 9. März 2016, 18:36

ich hoff, du erlebst das noch! wird ein weilchen dauern... ;)

by the way: meine futterschalen fassen 8 Liter. würde man passendere kaufen, käme man sicherlich auf 12 oder noch mehr Liter.
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